Reinier de Graaf (1641 – 1673)
Der Holländer beschrieb als erster die weibliche Prostata und Ejakulation und eine besonders erregbare Stelle an der Vorderseite der Scheide.

Caspar Bartholin (1655 – 1738)
Der Däne entdeckte die großen Scheidenvorhofdrüsen.

Alexander Skene (1837 – 1900)
Der schottische Gynäkologe entdeckte die kleinen Scheidenvorhofdrüsen. Und er „wiederentdeckte“ die Paraurethraldrüsen – die hatte Reinier de Graaf schon beschrieben.

Wilhelm Reich (1897 – 1957)
Wilhelm Reich hatte in den 1920er Jahren,als junger Wiener Armenarzt, tiefen Einblick in die Lebenssituationen der damaligen „unteren Schichten“:
„Die ungenügende Abfuhr der sexuellen Energie bewirkt so gut wie jede psychische Krankheit.“

Ernst Gräfenberg (1881 – 1957)
beschrieb den nach ihm benannten G-Punkt. Es ist ein Netzwerk von Drüsen und Schwellkörpern entlang der Harnröhre.
Jede Frau hat ihn, aber nicht jede spürt ihn!

Alfred C. Kinsey (1894 – 1956)
Der amerikanische Zoologe (!) machte umfangreiche Labor-Untersuchungen an Frauen um ihre sexuelle Erregbarkeit zu erforschen.
Sein Hauptergebnis: „Der Koitus ist für die Frau kein effizienter Weg einen Orgasmus zu erreichen.“

Über William (Bill) Masters (1915 – 2001) und Virginia Johnson (1925 – 2013) und deren Erregungskurven findet ihr hier mehr.
Übersicht der Sexualwissenschaft.